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Mentoringprogramm für Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten

17.01.2023 | Die Rudolf Augstein Stiftung legt ein neues Förderprogramm für Künstler*innen auf. Erfahrene Mentor*innen begleiten dabei Nachwuchstalente und Künstler*innen mit hohem Potenzial an Wendepunkten ihrer Karriere. re:balance – Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten ist die neue Förderlinie der Rudolf Augstein Stiftung. Sie startet im März 2023 mit einem bundesweiten und spartenübergreifenden 1:1-Mentoring. Das Programm richtet sich an ambitionierte Künstler*innen aus allen Kunstsparten (alle Frauen sowie trans, inter und nichtbinäre Menschen). In Tandems arbeiten Mentees mit Mentor*innen sechs...Weiterlesen

Daniel Barenboim, GMD der Staatsoper Unter den Linden, tritt zurück

07.01.2023 | Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, hat angekündigt, sein Amt zum 31. Januar 2023 aufzugeben. In einer persönlichen Erklärung Barenboims heißt es: „Leider hat sich mein Gesundheitszustand im letzten Jahr deutlich verschlechtert. Ich kann die Leistung nicht mehr erbringen, die zu Recht von einem Generalmusikdirektor verlangt wird. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass ich zum 31. Januar 2023 diese Tätigkeit aufgebe. Ich bitte den Kultursenator um Auflösung des Vertrages zwischen uns zum genannten Zeitpunkt.“ Und weiter: „Ich glaube, „dass die Staatsoper und...Weiterlesen

Lilli Paasikivi wird Künstlerische Leiterin der Bregenzer Festspiele

14.12.2022 | Lilli Paasikivi wird ab der Saison 2025 die künstlerische Leitung der Bregenzer Festspiele übernehmen. Die künstlerische Direktorin der Finnischen Nationaloper in Helsinki folgt damit auf Elisabeth Sobotka, die nach dem Sommer 2024 an die Staatsoper Berlin wechselt. Die Amtszeit der designierten Festspielintendantin läuft zunächst über den Zeitraum von fünf Jahren. „Lilli Paasikivi stand sowohl im Stiftungsvorstand als auch im Beratergremium einstimmig auf Platz eins der Kandidatenliste“, erklärte Festspielpräsident Hans-Peter Metzler. Die 1965 im finnischen Imatra geborene Paasikivi war...Weiterlesen

Nach Wasserschaden in Görlitz: Finanzspritze für Ausweichspielstätten

05.12.2022 | Nach dem katastrophalen Wasserschaden, der das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau Anfang November zu einer mehrmonatigen Schließung des Theaters in Görlitz zwang, hat der Freistaat dem Theater 250.000 Euro zugesagt, um einen mobilen Spielbetrieb zu ermöglichen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (s. Foto) übergab den entsprechenden Bescheid persönlich. Das Geld soll für Technik zur Verfügung stehen, die man braucht, um an Ausweichspielstätten spielen zu können. Für die Weihnachtskonzerte hat das Theater jetzt das Kaufhaus Görlitz als neue Spielstätte gefunden. Dort sollen...Weiterlesen

Markus Müller bleibt bis 2031 Intendant am Staatstheater Mainz

05.12.2022 | Markus Müller, Intendant und Geschäftsführer des Staatstheaters Mainz, hat seinen Vertrag, der regulär zur Spielzeit 2025/2026 auslaufen würde, um fünf Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2030/2031 verlängert. „Seit Beginn seiner Intendanz 2014/2015 haben Markus Müller und sein Team das Staatstheater Mainz zu einem außergewöhnlich erfolgreichen kulturellen Bezugs- und Diskursort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und zu einem attraktiven Anziehungspunkt für zahlreiche nationale und internationale Besucherinnen und Besucher entwickelt“, sagte Kulturstaatssekretär und...Weiterlesen

Beschlüsse zur Verbesserung der sozialen Lage von Kreativen

03.12.2022 | Der Deutsche Bundestag hat zwei Beschlüsse zur Verbesserung der sozialen Lage von Kreativen gefasst. Überwiegend kurz befristet Beschäftigte sollen ab dem 1. Januar 2023 einen dauerhaft erleichterten Zugang zum Arbeitslosengeld erhalten. Die bisherige Regelung sollte Ende des Jahres auslaufen. Profitieren können insbesondere Schauspielerinnen und Schauspieler sowie vergleichbare auf Projektdauer oder Engagements befristet Beschäftigte. Darüber hinaus werden die Zuverdienstmöglichkeiten im Künstlersozialversicherungsgesetz erweitert. Diese umfassen ab dem 1. Januar 2023 ohne vorgegebene...Weiterlesen

Moderner Tanz in UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen

03.12.2022 | Die UNESCO hat die Praxis des Modernen Tanzes in Deutschland in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Weltkulturorganisation würdigt damit eine kreative Ausdrucksform, die den Tanz von Grund auf verändert hat und heute Bühnen wie Tanzausbildung gleichermaßen prägt. „Damit hat die UNESCO die künstlerische und soziale Bedeutung dieser kulturellen Praxis anerkannt, die ihre Wurzeln im Ausdruckstanz des frühen 20. Jahrhunderts und in der Reformbewegung des Monte Verità hat. Die Anerkennung durch die UNESCO wird die Sichtbarkeit und Strahlkraft des Modernen Tanzes...Weiterlesen

Theaterpreis DER FAUST: Preisträgerinnen und Preisträger

28.11.2022 | Am Wochenende wurden im Düsseldorfer Schauspielhaus zum 17. Mal die Preisträger*innen des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet. Sie wurden von einer von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannten siebenköpfigen Jury gekürt. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2022 wird veranstaltet und gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Landeshauptstadt Düsseldorf und den Deutschen Bühnenverein. Er gilt als bedeutende Auszeichnung im deutschen...Weiterlesen

Härtefallfonds für DDR-Renten auch für Balletttänzer*innen

Placebo neu
22.11.2022 | Über 30 Jahre nach der Deutschen Einheit und nach jahrelangem Einsatz der Gewerkschaften wird jetzt ein Härtefallfonds für bestimmte Berufsgruppen zur „Abmilderung von Härtefällen in der Ost-West-Rentenüberleitung“ auf den Weg gebracht. Mit dem Kabinettbeschluss vom 18. November 2022 hat die Bundesregierung die rechtlichen Grundlagen für die Errichtung einer Stiftung des Bundes zur Abmilderung von Härtefällen aus der Ost-West-Rentenüberleitung, für jüdische Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler geschaffen. Die Stiftung richtet sich an Personen, die einen erheblichen Teil ihrer...Weiterlesen

Neues Intendantenteam Hessischen Staatstheater Wiesbaden ab 2024

15.11.2022 | Dorothea Hartmann und Beate Heine werden die neuen Intendantinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Das haben die hessische Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bekannt gegeben. Der Wechsel erfolgt zum Beginn der Spielzeit 2024/2025, wenn die Intendanz von Uwe-Eric Laufenberg endet. Dorothea Hartmann und Beate Heine werden das Haus dann als künstlerische Doppelspitze leiten, gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor Holger von Berg. Sie sollen zunächst einen Fünf-Jahres-Vertrag erhalten. Dorothea Hartmann gehört seit 2012 zum...Weiterlesen

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