Kultur braucht Zukunft: Gewerkschaften fordern verlässliche Finanzierung für Sachsens Theater und Orchester

PM Sachsen
Anlässlich der heutigen Streik- und Protestmaßnahmen der Beschäftigten an sächsischen Theatern, Orchestern und Kulturbetrieben sowie der Beratungen über den Doppelhaushalt 2027/2028 am 5. Oktober 2026 fordern die Gewerkschaften BFFS, GDBA, UNISONO, VdO & ver.di den Sächsischen Landtag auf, den Haushaltsentwurf entsprechend nachzubessern. Tarifsteigerungen und angemessene Gagen dürfen nicht gegen Arbeitsplätze, Besetzungsstärken oder künstlerische Angebote ausgespielt werden. Wer die Theater- und Orchesterlandschaft Sachsens in ihrer Vielfalt erhalten will, muss ihre Finanzierung dauerhaft...Weiterlesen

Bundesratsinitiative: Freie Künstler*innen bei Erwerbslücken absichern

(PM) Der Dachverband Tanz Deutschland unterstützt gemeinsam mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) und weiteren Verbänden und Institutionen die Bundesratsinitiative für eine nachhaltige soziale Absicherung von selbstständigem und hybriderwerbstätigem Künstler*innen. Nachdem Nordrhein-Westfalen im November 2024 eine Bundesratsinitiative zur Absicherung von Erwerbslücken Freier Künstler*innen in den Bundesrat eingebracht hatte, befasst sich der Ausschuss für Kulturfragen jetzt erneut mit dem Entschließungsantrag. Ziel ist es, den Antrag im Plenum des Bundesrates zu beschließen...Weiterlesen

BR-Operettenpreis "Spielzeit-Frosch“ an Gärtnerplatztheater

Das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz ist am 20. September 2026 in der Sendung "Operetten-Boulevard" auf BR Klassik mit dem BR Klassik Spielzeit-Frosch 2025/26 für "Der Graf von Luxemburg" ausgezeichnet worden. Peter Lunds Neuinszenierung der Lehár-Operette überzeugte die Jury und setzte sich gegen neun weitere prämierte Produktionen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich durch. Die Premiere war am 27. März 2026 in München. Mit diesem Operettenpreis soll der Mut gewürdigt werden, selten gespielte Werke herauszubringen, oder eine neue szenische Lesart zu wagen, erklären...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Kultur braucht Zukunft: Gewerkschaften fordern verlässliche Finanzierung für Sachsens Theater und Orchester

PM Sachsen
06.10.2026 | Anlässlich der heutigen Streik- und Protestmaßnahmen der Beschäftigten an sächsischen Theatern, Orchestern und Kulturbetrieben sowie der Beratungen über den Doppelhaushalt 2027/2028 am 5. Oktober 2026 fordern die Gewerkschaften BFFS, GDBA, UNISONO, VdO & ver.di den Sächsischen Landtag auf, den Haushaltsentwurf entsprechend nachzubessern. Tarifsteigerungen und angemessene Gagen dürfen nicht gegen Arbeitsplätze, Besetzungsstärken oder künstlerische Angebote ausgespielt werden. Wer die Theater- und Orchesterlandschaft Sachsens in ihrer Vielfalt erhalten will, muss ihre Finanzierung dauerhaft...Weiterlesen

Jörg Löwer wurde ins Kuratorium der Stiftung TANZ berufen

05.08.2026 | Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland hat Jörg Löwer, Beauftragter für den Bereich Tanz der Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO), in das Kuratorium der Stiftung berufen. Jörg Löwer blickt auf eine langjährige Laufbahn als Musicaltänzer und Choreograf zurück. Nach seiner aktiven Bühnenkarriere führte ihn die eigene Transition zu beruflichen Aufgaben für die Kommunikationsagentur fischerAppelt, die Online-Jobbörse theapolis.de und die GDBA. Seit 2022 vertritt er als Beauftragter Tanz die Interessen der Tänzer*innen innerhalb der VdO. Die Stiftung TANZ – Transition...Weiterlesen

[TV-L / TV-H] Tarifeinigung zur Übernahme der Tariferhöhung im NV Bühne

30.06.2026 | [engl. below] [TV-L / TV-H] Tarifeinigung zur Übernahme der Tariferhöhung im NV Bühne In der letzten Verhandlungsrunde mit dem Deutschen Bühnenverein konnten die Künstler*innengewerkschaften BFFS, GDBA, unisono und VdO endlich eine abschließende Einigung zur Übernahme des Ergebnisses im Tarifbereich TV-L/TV-H des öffentlichen Dienstes auch für den NV Bühne und den TVK erreichen. Alle Gagen steigen rückwirkend ab April um 2,8%, mindestens jedoch um 100 €. Ab dem 01.03.2027 steigen sie um weitere 2,0% und ab dem 01.01.2028 noch um weitere 1,0%. Für den Tarifbereich TV-H werden diese...Weiterlesen