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Deutschsprachige Opernkonferenz sieht Anzeichen für Trendwende

08.11.2022 | Im November 2022 trafen sich die Intendant*innen, Operndirektor*innen und Geschäftsführenden Direktor*innen der deutschsprachigen Opernkonferenz in Leipzig. Die Deutschsprachige Opernkonferenz (DOK) ist ein Zusammenschluss von 13 Opernhäusern im deutschsprachigen Raum sowie drei assoziierten Mitgliedsbühnen aus London, Mailand und Paris. Zweimal jährlich tagt die DOK im Beisein des Deutschen Bühnenvereins zum Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen. Im Fokus der gemeinsamen Gespräche an der Oper Leipzig standen unter anderem die Folgen der Pandemie, sowie des Krieges in der...Weiterlesen

Unterstützung von Kultureinrichtungen in Höhe von 1 Milliarde Euro

Placebo neu
03.11.2022 | Im Beschluss der Ministerpräsident/-innen mit dem Bundeskanzler wurde festgelegt, dass auch der Kulturbereich unter die von der Regierung geplante Härtefallregelung fallen soll. Im Beschluss steht: „Über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) werden außerdem gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt.“ Für die Unterstützung von Kultureinrichtungen sind aus dem Gesamtpaket von 200 Milliarden Euro eine Milliarde Euro vorgesehen. Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärte dazu, man werde jetzt gemeinsam mit den Ländern „sehr rasch die Zielgruppen unserer Hilfe...Weiterlesen

Kritiker wählen Chor der Oper Frankfurt zum "Chor des Jahres"

24.10.2022 | Zum bereits sechsten Mal ist die Oper Frankfurt in der diesjährigen Umfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt worden. Auch der Titel „Chor des Jahres“ geht in diesem Jahr an den Chor der Oper Frankfurt und Chordirektor Tilman Michael. Die jährliche Umfrage unter Opernkritiker*innen sieht den Frankfurter Chor vor dem der Bayerischen Staatsoper, welcher Platz 2 innehat. Grund für die Auszeichnung sei die außerordentliche Leistung der Sängerinnen und Sänger in Luigi Dallapiccolas Musiktheater „Ulisse“, heißt es in einer Meldung der Stadt Frankfurt. Hier gratuliert...Weiterlesen

Thüringens Kulturminister Hoff will Theaterverträge fortschreiben

20.10.2022 | Laut einer Meldung der „Thüringer Allgemeinen“ hat sich Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Freistaats Thüringen, zur Theaterfinanzierung über das Jahr 2025 hinaus geäußert. Die derzeitigen Verträge mit den Theatern laufen 2025 aus. Die Zeitung berichtet, Hoff wolle die Verträge bis 2032 fortschreiben. Der Minister erklärte, dass auch das Finanzministerium des Freistaats dazu Bereitschaft gezeigt habe. Bereits im Juni hatte sich Hoff für eine Ergänzung des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) ausgesprochen. Städte und Landkreise als Träger von...Weiterlesen

Demis Volpi wird 2024 neuer Intendant des Hamburg Ballett

20.10.2022 | Demis Volpi, derzeit Ballettdirektor und Chefchoreograf des Ballett am Rhein, wird am 1. August 2024 Intendant des Hamburg Balletts und damit Nachfolger von John Neumeier. Neumeier hatte diese Position mehr als 50 Jahre inne. Er machte das Hamburg Ballett in dieser Zeit zu einer weltweit bekannten und geschätzten Compagnie. Damit ein reibungsloser Wechsel möglich wird, verlängert Neumeier jetzt noch einmal für ein Jahr. Der 36-jährige Volpi wurde vom Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper einstimmig zum neuen Ballettchef in Hamburg bestimmt. Der Deutsch-Argentinier ist seit der Spielzeit...Weiterlesen

Hyunju Kwon gewinnt den fünften Deutschen Chordirigentenpreis

17.10.2022 | Hyunju Kwon hat den fünften Deutsche Chordirigentenpreis gewonnen. Die in Südkorea geborene Dirigentin studiert in Saarbrücken und arbeitet als musikalische Assistentin beim Kammerchor Saarbrücken. Beim Deutschen Chordirigentenpreis setzte sie sich unter insgesamt vier Finalist*innen durch. Vergeben wird der Preis vom Forum Dirigieren, einem Projekt des Deutschen Musikrates, und dem RIAS Kammerchor Berlin. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird von der Deutschen Musik- und Orchestervereinigung unisono und der Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) gestiftet. Neben dem Urteil...Weiterlesen

Theaterpreis DER FAUST für das Lebenswerk geht an Achim Freyer

13.10.2022 | Der Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner und Maler Achim Freyer wird in diesem Jahr mit dem Lebenswerk-Preis des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet. Freyer blicke auf 70 Jahre künstlerisches Schaffen als Maler und Theatermacher zurück. Das Zusammenspiel von Bildender Kunst und Darstellender Kunst habe seinen Arbeiten für die Bühne einen unverwechselbaren Stil gegeben, ist in der Meldung des Deutschen Bühnenvereins zu lesen. Und weiter: „Wer aus der Aufführung einer Achim-Freyer-Produktion kommt, nimmt Bilder mit, die sich einbrennen auf die Netzhaut, einprägen in das Gehirn und...Weiterlesen

Anhörung im Bundestag: Folgen der Energiekrise für den Kulturbereich

13.10.2022 | Am 12. Oktober fand im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags eine Anhörung zu den Folgen der Energiekrise für den Kulturbereich statt. Für den Deutschen Kulturrat wurde sein Geschäftsführer Olaf Zimmermann von den Abgeordneten befragt. Zimmermann forderte die Abgeordneten auf, sich in der Energiekrise für den Kulturbereich einzusetzen, wie sie es in der Pandemie gemacht haben. Außerdem forderte er, dass die Kulturorte in diesem Winter offengehalten und nicht wie in den letzten beiden Wintern geschlossen werden. Weiter forderte er, dass der zugesagte Energiefonds in Höhe von...Weiterlesen

Oper & Tanz 04/05-22: Kommentar zum BAG-Urteil Arbeitszeiterfassung

11.10.2022 | Das Bundesarbeitsgericht hat jüngst in einem Grundsatzurteil (BAG v. 13.09.2022 - 1 ABR 22/21) festgestellt, dass in Deutschland aktuell vor dem Hintergrund des geltenden europäischen Rechts bereits eine verbindliche Pflicht zur Erfassung von Arbeitszeit besteht. Bisher war von deutschen Arbeitgebern überwiegend die Meinung vertreten worden, dass hierfür noch eine Umsetzung der europäischen Vorgaben durch die nationale Gesetzgebung vonnöten sei. Damit hat das jetzige Urteil aufgeräumt. Dieses Urteil kann sich im Moment eigentlich nur für die Arbeitgeber nachteilig auswirken, da diese z.B...Weiterlesen

Sanierung der Komischen Oper wird offenbar teurer als geplant

03.10.2022 | Die geplante Sanierung der Komischen Oper in Berlin wird laut verschiedener Medienberichte deutlich teurer als bisher geplant. Das geht aus einer aktuellen Schätzung des Senats hervor. Ursprünglich war eine Summe von zirka 230 Millionen Euro angesetzt worden. Nun ist die Rede von etwa 440 Millionen Euro. Gestiegene Material- und Personalkosten werden als Gründe für die Kostensteigerung angeführt. Der Sanierungsbedarf war bereits Ende der 1990er-Jahre festgestellt worden. 2018 musste die Decke des Zuschauerraumes wegen herabfallender Stuckteile provisorisch mit dem Netz gesichert werden. Ab...Weiterlesen

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