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Ersatzspielstätte in Mannheim braucht zusätzliche Mittel

12.12.2023 | In einer Pressemitteilung informiert das Nationaltheater Mannheim darüber, dass zur Fertigstellung der Ersatzspielstätte für die Opernsparte, OPAL (Oper am Luisenpark), zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro benötigt werden. Davon sollen 1,7 Millionen Euro durch den Verzicht auf die Anmietung einer anderen Interimsspielstätte eingespart werden. Die verbleibenden Mittel kommen von der Stadt als Darlehen für den Eigenbetrieb Nationaltheater. Nach der Insolvenz des für Planung und Bau von OPAL zuständigen Totalunternehmers hatte der Gemeinderat im Frühjahr 2023 entschieden...Weiterlesen

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2023 wurde in Hamburg verliehen

27.11.2023 | Im Hamburger Thalia Theater sind die Preisträger*innen des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2023 ausgezeichnet worden. Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburgs Senator für Kultur und Medien sagte anlässlich der Preisverleihung: „Es sind gerade die Bühnen, die uns jeden Tag zeigen, dass eine andere Welt möglich ist. Wir brauchen dieses Spiel mit der Wirklichkeit, die Inspiration und manchmal auch Irritation – gerade jetzt, da die Welt auf verschiedene Art und Weise aus den Fugen zu geraten scheint. Die diesjährigen Preisträger:innen des FAUST zeigen, auf wie...Weiterlesen

Haushaltssperre für das Theater Erfurt nach hohen Defiziten

24.11.2023 | Verschiedene Medien melden, dass die Stadt Erfurt eine Haushaltssperre für das Theater Erfurt verhängt hat. In diesem Jahr hat das Haus offenbar bereits ein Defizit von drei Millionen Euro angehäuft. Die Ausgabensperre gilt für eine Million Euro im Jahr 2024. 2025 will die Stadt ihre Zuschüsse für das Theater erhöhen. Grund für die Verluste ist unter anderem die Tatsache, dass die Domfestspiele in diesem Jahr nicht so gut besucht waren wie erhofft. Insgesamt seien die Zuschauerzahlen nach Corona gesunken, sagte Erfurts Kulturdezernent Tobias Knoblich laut einer Meldung des MDR. Foto: TheaterWeiterlesen

PM: Bayreuther Festspielchor lehnt Stellenkahlschlag ab

24.11.2023 | In einer Pressemeldung haben sich der Chorvorstand und die VdO-Vertretung des Bayreuther Festspielchors gegen die geplante Reduzierung des Chores um 40% von 134 auf insgesamt 80 Mitglieder ab 2024 ausgesprochen. Diese Reduzierung war von der Festspielleitung angekündigt worden. VdO und Chorvorstand äußerten ihr Unverständnis über die geplanten drastischen Einschnitte und fordern von der Festspielleitung konkrete Zahlen und Begründungen für diese Entscheidung. Sie hinterfragen die Einsparungspläne und betonen die Notwendigkeit belastbarer Zahlen, um eine für beide Seiten tragbare Lösung zu...Weiterlesen

Vorab aus „Oper & Tanz“: Tanzkompanie Neustrelitz in Gefahr

20.11.2023 | In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift „Oper & Tanz“ berichtet Marko Zabel, Vorstand und Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz, in der Rubrik „Brennpunkte“ über die Gefährdung einer Kompanie, die in mancherlei Hinsicht „anders“ ist. Sie tritt – auch, aber nicht nur – am Theaterstandort Neubrandenburg/Neustrelitz auf. Darüber hinaus ist sie auf ihren Tourneen bundesweit und im Ausland zu erleben. Sie scheut sich nicht vor den Herausforderungen ungewöhnlicher Spielorte, erschließt neue Räume für den Tanz und ist ein kultureller Botschafter für das Land...Weiterlesen

Aktionsbündnis #rettedeintheater demonstrierte in Hannover

09.11.2023 | Am 8. November demonstrierte das Aktionsbündnis #rettedeintheater gemeinsam mit den Gewerkschaften GDBA, ver.di, unisono und der VdO sowie zahlreichen festangestellten und freien Theaterschaffenden vor dem niedersächsischen Landtag. Insgesamt waren zirka 220 Menschen aus dem ganzen Land nach Hannover gekommen, um auf die schwierige Situation vieler Theater im Land aufmerksam zu machen. Das Bündnis fordert das Land Niedersachsen dazu auf, seiner Verantwortung gegenüber den niedersächsischen Theatern gerecht zu werden. Aktuell spitzt sich die finanzielle Lage einiger Theater in Niedersachsen...Weiterlesen

Berliner Opernhäuser und Orchester für ein friedliches Miteinander

08.11.2023 | Aus aktuellem Anlass und anlässlich des 85. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 in Deutschland haben die Berliner Opernhäuser sowie die großen Berliner Orchester einen gemeinsamen Aufruf gegen Antisemitismus und Hass und für ein friedliches Miteinander gestartet. Sie rufen alle Berliner:innen dazu auf, gegen Antisemitismus und Hass einzustehen. Der Angriff der Hamas auf Israel sei Terror, „dessen Brutalität uns erschüttert und der durch nichts zu rechtfertigen ist. In seiner Folge erleben wir eine humanitäre Katastrophe im Nahen Osten, die zu einer Unzahl ziviler Opfer führt. Ihnen allen,...Weiterlesen

Mindesthonorare: Neue Kulturförderrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern

Placebo neu
02.11.2023 | Das Land Mecklenburg-Vorpommern führt verbindliche Mindesthonorare für freischaffende Künstlerinnen und Künstler bei Projekten ein, die durch die Landesregierung gefördert werden. Das meldet das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. Kulturelle Projekte in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab sofort nur noch gefördert werden, wenn den beteiligten freien Künstlerinnen und Künstlern bundeseinheitlich festgelegte Mindesthonorare, jedenfalls aber branchenübliche Mindesthonorarsätze gezahlt werden. Dies sieht die Neufassung der Kulturförderrichtlinie des Landes vor...Weiterlesen

Künstler:innengewerkschaften: Neue Chancen für Beilegung des Tarifstreits

19.10.2023 | Hamburg/Köln/Berlin, 19. Oktober 2023 – Kurz vor der Spielzeitpause waren die Tarifverhandlungen zum Thema Arbeitszeit zwischen den Künstler:innengewerkschaften BFFS, GDBA, VdO und dem Deutschen Bühnenverein gescheitert. Nun verständigten sich die Tarifparteien in einem konstruktiven Spitzengespräch, das auf Initiative der Gewerkschaften zustande gekommen war, darauf, wieder über die Regelung der Arbeitszeit im NV Bühne ins Gespräch zu kommen. Auch andere drängende Verhandlungsthemen sollen nicht länger aufgeschoben werden. So ist geplant, noch in diesem Jahr Tarifverhandlungen für...Weiterlesen

Zukünftige Finanzierung des Theaters Altenburg-Gera bis 2032 gesichert

19.10.2023 | Der Stadtrat von Gera hat – als letzter der Gesellschafter des Theaters Altenburg-Gera – der Finanzierung des Theaters von 2025 bis 2032 zugestimmt. Bis auf den Abgeordneten der Partei „Die Partei“ stimmten alle Stadtratsmitglieder für den Entwurf. Die Zuschüsse der Stadt Gera sollen bis 2032 von 6 Millionen auf 6,7 Millionen Euro steigen. Damit scheint die Finanzierung des Hauses gesichert, nachdem auch der Freistaat Thüringen unter Vorbehalt der Finanzierungszusage durch die Gesellschafter bereits zugestimmt hatte, 60 Prozent der Finanzierung zu übernehmen. Die weiteren Gesellschafter,...Weiterlesen

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