"Electric Saint" in Weimar

Das Deutsche Nationaltheater Weimar startet mit einer Uraufführung in die neue Spielzeit. Für „Electric Saint“ setzten Komponist Stewart Copeland und Librettist Jonathan Moore ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Es geht in der Oper um Nikola Tesla, den Erfinder und Rivalen von Thomas Edison: „zwei Pioniere auf dem Gebiet der Elektrotechnik mit diametral entgegengesetzter Lebensphilosophie“, so das Theater in seiner Werkbeschreibung. Beide sind geniale Erfinder; Tesla: selbstlos, dem Wohl der Menschheit verpflichtet; Edison: durchaus geschäftstüchtig. Copelands Musik zieht das Publikum in ihren Bann. Und die Ausführenden tragen das Ihre zum Erfolg des Abends bei: „Dirigent Gregor Bühl führt die Weimarer Staatskapelle mit sicherer Hand durch diese neue Klangwelt. Tempi und Dynamik werden präzis eingesetzt. Gesanglich überzeugen alle Akteure“, schreibt der Online-Merker. Die neue musikzeitung berichtet: „Die Chorleiter Jens Petereit und Emanuel Winter – auch Gregor Bühl am Pult und die Staatskapelle Weimar könnten keinen glänzenderen Job machen.“ Librettist Jonathan Moore führt auch Regie. Er „bricht die Ereignisse aufs Parabelhafte herunter, was den Stoff zugleich auch aktuell macht“, findet die Deutsche Bühne. Und der Online-Merker schließt: „Die Spannung lässt erst nach, wenn der letzte Ton erklingt. Was will man mehr!“ Das Foto (Candy Welz) zeigt Richard Morrison (Tesla), Emma Moore (Katharine), Alexander Günther (Westinghouse) sowie Damen und Herren des Opernchores des DNT Weimar.

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